Dienstag , 22. Mai 2018
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OECD sieht US-Strafzölle als Dämpfer für deutsche Konjunktur

OECD sieht US-Strafzölle als Dämpfer für deutsche Konjunktur

Unter anderem wegen der US-Strafzölle erwartet die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) einen Dämpfer für die deutsche Konjunktur: Die Organisation korrigierte ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr um 0,1 Punkte auf 2,4 Prozent herunter, wie es in dem am Dienstag veröffentlichten Zwischenbericht heißt. Für 2019 sagt sie einen weiteren Rückgang auf 2,2 Prozent voraus. Die OECD befürchtet auch den Verlust von Arbeitsplätzen.

Als „Schlüsselrisiko“ für die betroffenen Länder bezeichnet die OECD die US-Strafzölle auf Stahl und Aluminium, die auch die deutschen Hersteller treffen. Dazu kämen Risiken im Finanzsektor. „Die Regierungen stahlproduzierender Länder sollten eine Eskalation vermeiden und auf weltweite Lösungen zum Abbau von überschüssigen Kapazitäten setzen“, empfehlen die Experten.

Für die Eurozone korrigierte die Organisation ihre Prognose ebenfalls nach unten. Die Wirtschaft der 19 Länder mit der Gemeinschaftswährung wird demnach im laufenden Jahr nur noch um 2,3 Prozent wachsen, 0,2 Punkte weniger als bisher vorausgesagt. Für 2019 wird ein weiterer Rückgang auf 2,1 Prozent erwartet.

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