Samstag , 21. April 2018
Neuigkeiten
Startseite / Wirtschaft und Politik / Burger King will mit einer Werbeaktion sein Image verbessern — und tritt in ein Fettnäpfchen
Burger King will mit einer Werbeaktion sein Image verbessern — und tritt in ein Fettnäpfchen

Burger King will mit einer Werbeaktion sein Image verbessern — und tritt in ein Fettnäpfchen

Mit seinem neuen Werbespot hatte Burger King etwas Besonderes vor. Den Film um den sehbehinderten Nathan Tree und seinen Blindenhund gibt es extra in einer Hörversion für Blinde und Sehbehinderte. Er handelt davon, dass Nathans Hund darauf trainiert wird, die Fährte von Whoppern aufzunehmen. Doch bei der Umsetzung ist etwas schiefgelaufen.

Der Werbespot handelt von dem Briten Nathan Tree und seinem Blindenhund Flynn. Der Hund sei sein bester Freund, der ihm jeden Tag das Leben rette, sagt Nathan Tree. Nun soll Flynn darauf trainiert werden, Nathan zu einem seiner Lieblingsgerichte zu führen. Zu einem Burger von Burger King. In dem Spot ist zu sehen, wie die Trainer mit Burgern vor dem Hund herlaufen und ihm eine Fährte legen. Später muss er sogar den speziellen Burger aus Fish and Chips und einen weiteren Burger erkennen. Bei einer Art Abschlussprüfung fahren Nathan und Flynn nach Paris, wo zu sehen ist, wie der Hund die beiden erfolgreich in eine Burger King Filiale und zu Nathans Lieblingsburger führt. 

Doch sehen ist genau das Problem: „Ich würde gerne blinde und sehbehinderte Menschen fragen, wie sie den Spot finden, aber dafür müsste er in einer blindengerechten Fassung vorliegen“, sagte Volker Lenk, Pressesprecher des Deutschen Blinden-und Sehbehindertenverbandes gegenüber dem Business Insider.

Eigentlich hat Burger King extra zwei Versionen des Spots gemacht. Eine Fassung ist für Sehende und eine zweite ist eine Hörversion. Doch die erfüllt ihre Funktion nicht ganz: „Sie können ja mal die Hörversion mit geschlossenen Augen anhören, dann werden Sie schnell merken, dass die Bilder des Filmes nicht beschrieben werden“, sagte Lenk. Ein entscheidendes Detail.

Weiterlesen auf businessinsider.de

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.Benötigte Felder sind markiert *

*