Sonntag , 19. November 2017
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Banco Santander: Handy statt Bankschalter – so geht Digitalisierung!

Banco Santander: Handy statt Bankschalter – so geht Digitalisierung!

Bei der Banco Santander geht es Schlag auf Schlag. Vor knapp zwei Wochen wurde bekannt, dass die Spanier die kleinere Banco Popular durch die Übernahme vor der Pleite retten. Obwohl Santander dadurch zum Marktführer des Landes im Retailbanking wird, geht die Expansion dort weiter: Die Tochter Openbank soll die erste, reine Digitalbank Spaniens werden.

Bei dem 1995 gegründeten Geldhaus sollen die Kunden ihre Bankgeschäfte künftig komplett über das Smartphone abwickeln können. Im Gegensatz zu anderen Wettbewerbern auf dem Direktbankenmarkt will die Openbank ohne eigene Filialen auskommen. Ein Kunden-Büro soll es nur in Madrid geben.

Mutiger Vorstoß

Die Strategie der Banco Santander verwundert auf den ersten Blick. Denn in Spanien ist Bankkunden die Nähe zur nächsten Filiale sehr wichtig. Das Land hat die höchste Niederlassungsdichte bei Geldhäusern in ganz Europa. Ezequiel Szafir, CEO der Openbank, versichert jedoch im Handelsblatt: „Es gibt ein Segment von Kunden, die sich eine Digitalbank wünschen“. Sein Ziel ist ehrgeizig. Aktuell haben die Banco Santander und die Tochter Openbank zusammen 21 Millionen Digitalkunden. Im kommenden Jahr sollen es bereits 30 Millionen sein.

Günstige Dividendenperle

Die positiven News bei der Banco Santander reißen nicht ab. Wird die neue Digitalbank ein Erfolg, kann die Kostenquote weiter sinken. Schon heute liegt der Konzern hier mit einem Wert von 57 Prozent unter dem Median der spanischen Konkurrenz (61, Prozent).

Auch fundamental sieht es gut aus. Mit einem KGV von 12 ist die Aktie der Banco Santander günstig bewertet. Im kommenden Jahr erwarten Analysten im Schnitt nur noch ein KGV von 11. Das Kurs-Buchwert-Verhältnis von 0,9 deutet zudem auf eine Unterbewertung hin. Aktionären winkt darüber hinaus eine Dividendenrendite von 3,6 Prozent. DER AKTIONÄR empfiehlt weiterhin den Kauf bei einem Kursziel von 8,00 Euro. Anleger sollten bei 4,85 Euro einen Stopp setzen.

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