Donnerstag , 22. Februar 2018
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Airline: Insolvenzverwalter Flöther will Niki-Verkauf retten

Airline: Insolvenzverwalter Flöther will Niki-Verkauf retten

Der vorläufige Insolvenzverwalter der Fluggesellschaft Niki will Macht abgeben, um den bereits vereinbarten Verkauf der Air-Berlin-Tochter an den britisch-spanischen IAG-Konzern zu retten. „Ich stehe im Rahmen einer vernünftigen Lösung der Eröffnung eines deutschen Sekundärinsolvenzverfahrens nicht im Wege“, sagte Lucas Flöther am Montag. Der Jurist sieht zwar mit der Eröffnung eines zweiten Verfahrens in Österreich die europäische Insolvenzordnung verletzt, will aber mit der neu bestellten Masseverwalterin an einem Kompromiss arbeiten. „Wenn die Masseverwalterin sich bereit erklärt, den Kaufvertrag mit Vueling kurzfristig zum Abschluss zu bringen, werde ich alle erforderlichen Schritte unternehmen, die Übertragung zu vollziehen „, erklärte er.

Der vom Landesgericht Korneuburg angeordnete erneute Investorenprozess in Österreich habe eine verfahrene Situation erzeugt, welche die Existenz von Niki gefährde. Womöglich fehlten Zeit und Geld, um einen neuen Erwerber zu finden. „IAG und Vueling zeigen zwar erhebliche Geduld und guten Willen, doch muss jeder verstehen, wenn dieser Investor irgendwann von seinem vertraglichen Recht Gebrauch macht, vom Kaufvertrag zurück zu treten“, erklärte Flöther weiter. IAG hatte zuletzt durchblicken lassen, die Lage nach dem Gerichtsentscheid in Österreich zu beobachten.

Ursprünglich wollte IAG den österreichischen Ferienflieger übernehmen und Niki an die Konzerntochter Vueling andocken. Rund 20 Millionen Euro sollte Vueling für die Niki bezahlen….

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